SPD Cochem-Zell: Bürgerempfang mit Malu Dreyer war ein Fest

Veröffentlicht am 08.03.2016 in Pressemitteilung

Über dreihundert Gäste folgten der Einladung von Heike Raab, Staatsekretärin und Landtagskandidatin, Benedikt Oster, MdL und Karl Heinz Simon Bürgermeister in die Zeller Schwarze Katz Halle. Fröhlich, bunter Hallenschmuck zierte sonst so schlichte Stadthalle für die „Zuhause unterwegs Tour“ von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Led Floyd, die Schulband der IGS Zell stimmte eine gute halbe Stunde mit rockigen und popigen Rhythmen ein, bis nach dem Song „An Tagen wie diesen“ das Rednerprogramm startete. Karl Heinz Simon, der nun mehr zum dritten Mal als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell als einziger Kandidat antritt, begrüßte die Gäste. Er sparte nicht an Dank für Heike Raab und Benedikt Oster, die sich für viele Projekte wie die innerörtliche Konversion in Blankenrath, das Alfer Schwimmbad, die Kunstrasenplätze in Zell und auf dem Hunsrück oder den Ausbau der Radwege eingesetzt hätten.

In einem Interview machten Heike Raab und Benedikt Oster auf sympathische Art deutlich, warum sie im Team für weitere fünf Jahre in Mainz Politik machen wollen. Heike Raab, musste 2011 als sie zur Staatssekretärin ernannt wurde ihr Landtagsmandat an Benedikt Oster, ihren B-Kandidatin abgeben. Die 50 jährige Cochemerin steht auf der Landesliste auf Platz 13 und wird sicher in den nächsten Landtag einziehen. In ihrer fast einstündigen Rede warb Malu Dreyer um beide Stimmen für die SPD und fügte hinzu, „den Bene könnt ihr am besten unterstützen, in dem ihr die Heike und mich wählt. Nur wenn die SPD stärkste Kraft im Land wird, kann ich weiterhin als Ministerpräsidentin gute Politik für Rheinland-Pfalz machen. Sie stellte klar ihre Erfahrung auf den verschiedenen Ebenen heraus. Bereits als Bürgermeisterin in Bad Kreuznach und Mainz organisierte sie erfolgreich die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen nach dem schrecklichen Jugoslawien Krieg. Als Sozialministerin waren ihre Themen die Pflege und das gute Leben im Alter. Sie erwähnte die Pflegestützpunkte, die Pflegekammer, die Rheinland-Pfalz als erstes Land eingeführt habe und wolle mit der SPD künftig einen Pflegemanager einsetzten, der die oft überforderten Familien entlaste. Mit Stolz berichtete sie, dass sie für dieses Engagement den deutschen Pflegepreis erhalten habe. Einen breiten Raum nahm auch das Thema Bildung ein. Nur mit der SPD bleibe es beim gebührenfreien Kindergarten, die CDU wolle diesen wieder gebührenpflichtig machen, das belaste Familien jährlich mit 800 Euro. „Wir brauchen aber nicht nur Master, sondern auch Meister“, deshalb führe sie mit der SPD neben dem gebührenfreien Studium auch den Meisterbonus ein. Dies zeige, der Slogan „neuer Schwung und frische Kraft“ passe viel besser zur SPD, die wie sie voller Ideen sei.

Auch auf das Thema Flüchtlinge ging Dreyer ein. Sie sagte, dass ihre Politik darauf ausgerichtet sei, dass niemandem was weggenommen werde, nur weil die Menschen auf der Flucht bei uns Schutz suchten. Sie verstehe aber die Sorgen und nehme sie sehr ernst. „Die Rheinland-Pfälzer hätten die Ärmel hochgekrempelt und geholfen“, diesen Zusammenhalt im Land wolle sie weiter stärken. Im Bund habe sie sich deshalb auch für ein Integrationspaket und Dinge die allen zu Gute kommen, wie die Paritätische Krankenversicherung wieder einführen, eingesetzt. Sie werbe um jede Stimme, denn es komme darauf an, die Rechtspopulisten möglichst aus dem Parlament zu halten. Mit stehenden Ovationen beklatschten die zahlreichen Gäste die Rede der Ministerpräsidentin.

 

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