Veranstaltungen

Erlebnisreise ans „Schwäbische Meer“


SPD AG 6ß plus im Dornier Museum

SPD-Senioren besuchen das Land um den Bodensee

Das „Schwäbische Meer“ war das Ziel der Reisegruppe der SPD AG 60 plus Cochem-Zell. So bezeichnet wird der Bodensee wegen seiner Größe, gelegen am Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Eine hohe Lebensqualität, hohe Arbeitsqualität (nur 2% Arbeitslosigkeit ) und hohe Freizeitqualität, zeichnen diese Region aus, hier blühen nicht nur die Obstbäume, sondern auch die Wirtschaft“, so der stellvertretende SPD Vorsitzende des Bodenseekreises Uwe Achilles in einer Gesprächsrunde.
Davon konnten sich die Teilnehmer auf vielfältige Art überzeugen. Ein Höhepunkt war die Blumeninsel Mainau. Späte Frühlingsblüher, die beginnende Rhododendrenblühte und die zahlreichen Blumen neben der italienischen Treppe und der über 150 Jahre alte Baumbestand verzauberten die Besucher. Die Wallfahrtskirche Birnau ist Zeugnis einer reichen barocken Ausstattung. Von dort bot sich ein atemberaubender Blick auf den im Sonnenlicht glitzernden Bodensee mit seinem Alpenpanorama. Eine Reise durch 100 Jahre Luftfahrt erlebten die Reiseteilnehmer in Friedrichshafen im Dornier Museum. Direkt am Flughafen gelegen, führt die Ausstellung von den Anfängen der Fliegerei bis in die Gegenwart. Auch die Städte Lindau und Konstanz wurden von der Gruppe besucht. „Beim Konzil zu Konstanz, 1414-1418, wurde die mit drei Päpsten gespaltene Kirche wieder vereint“, erklärte die Stadtführerin die große Bedeutsamkeit der Stadt. Bei einer Weinprobe in einer „Rädlewirtschaft“ mit Informationen über Obst- und Weinbau am Bodensee, wurde die Bekanntschaft mit einem großen Torkel (Weinpresse der Ortsgemeinde) aus dem Jahre 1591 gemacht. Die Besichtigung der Burg Hohenzollern, dem Stammsitz der Hohenzollern bei Hechingen, war auf der Hinfahrt eingeplant. In der Pause auf der Rückfahrt bewunderten alle die „Sandwelten“ in Ludwigsburg, faszinierende Plastiken, einfach aus Sand. Viele Eindrücke machten diese Reise zu einem wunderbaren Erlebnis.

 

Besuch des Superbunkers im Ahrtal

Das geheimste Bauwerk in der Geschichte der Bundesrepublik besuchte die SPD AG 60 plus Cochem Zell. im Juni 2012. Zwei Eisenbahntunnel der ehemaligen strategischen Bahn durch das Ahrtal wurden zum Ausweichsitz der Verfassungsorgane der BRD in Krise und Krieg für viele Millionen DM aus- und umgebaut und instand gehalten. Ein einmaliges Zeitzeugnis des Kalten Krieges zur gegenseitigen Abschreckung der Atommächte beeindruckte die Teilnehmer am Originalschauplatz mit vielen Originalgegenständen und Dokumentationen. Zum Glück wurde dieses Szenarium nie Wirklichkeit.

 

Auf den Spuren der Moorsoldaten

Das emsländische Moor und seine weltbekannte Stadt Papenburg war Ziel der Fahrt der SPD AG 60 plus. Die Gründung der Stadt begann im 17. Jahrhundert, als Siedler das feuchte Moor durch Kanäle entwässerten, wodurch ein Kanalnetz von 43 Kilometern Länge entstand, auf dem der Torf verschifft wurde. Während des NS-Regimes hatten politische Häftlinge und Kriegsgefangene der 15 KZ-Lager im Emsland unter unwürdigsten Verhältnissen das Moor zu kultivieren. Sie nannten sich die Moorsoldaten. Nach dem Krieg übernahmen das Torfstechen große Maschinen, die im Moormuseum in Groß Hesepe zu sehen sind. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Meyer Werft mit seinen im Bau befindlichen riesigen Kreuzfahrtschiffen. Neben Torfstich und Seemannsgarn standen eine Fahrt zur Insel Norderney, der Besuch einer Orchideenfarm und die Stadterkundung von Münster auf dem Programm.

 

Besuch der Toskana Deutschlands

Die diesjährige Mehrtagesfahrt der Teilnehmer der SPD AG 60 plus führte in die Toskana Deutschlands, ins Markgräflerland. Die wunderschöne Landschaft mit seinem milden Klima ist geprägt vom Weinbau, Blumen, vielen schönen Ortschaften, den Hügeln des Schwarzwaldes und dem Belchen. Beeindruckend zeigte sich der Gewerbepark Breisgau und das Elektrizitätswerk Schönau, das aus einer Anti-AKW-Bewegung hervorgegangen ist und in ganz Deutschland Ökostrom vertreibt. Auch ein Abstecher in die Schweiz, nach Basel, sowie ins Elsass zum Schiffshebewerk des Rhein-Marne-Kanals standen auf dem Programm.

 

Senioren der SPD AG 60 plus erlebten dreiteilige Attraktion

Mit der Bahn fuhren die Teilnehmer nach Andernach zur Expedition in die vulkanische Eifellandschaft. Im Geysir-Erlebniszentrum ging es mit einem Fahrstuhl zunächst 4000 m unter die Erde. Bei der Wärme glaubte man das glühende Magma zu spüren. Ein Kohlendioxyd – Molekühl wird nun auf seinem Weg vom Magma in die Atmosphäre begleitet. Dabei trifft es auf Grundwasser.

Um zu sehen, was dann passiert, brachte das Schiff die Gruppe auf dem Rhein zur Halbinsel Namedyer Werth. Nach kurzem Fußweg durch den Auenwald gingen sie der Lösung entgegen: Langsam baute sich die Wasserfontäne auf, die dann majestätisch sprudelnd mit vielen Kohlendioxyd-Molekühlen in den Himmel schoss. Den weltweit höchsten Kaltwasser-Geysir, kann man riechen und sogar schmecken. Beeindruckt vom Naturschauspiel ging es zurück zum Schiff und zum geselligen Abschluss in der Stadt.

Mehrtagesfahrt 2010 in das Felsenland Südeifel

Mehrtagesfahrt der SPD AG 60 plus in die Grenzregion zu Belgien, Luxemburg und Frankreich vom 25. bis 29. April 2010

Mit einem Besuch im Ofen- und Eisenmuseum in Hüttingen begann die Erkundungsfahrt der SPD Senioren der AG 60 plus. Äußerst beeindruckend wurde auch der Größenwahnsinn unter Hitler durch die NSDAP-Kaderschmiede Vogelsang in Schleiden vermittelt. Beim Besuch des Pumpspeicherkraftwerks in Vianden erfuhren die Teilnehmer, wie Spitzenzeiten an Stromverbrauch reguliert werden können. Das Keramik- und Erlebniszentrum Villeroy und Boch in Mettlach zeigte Tischkultur der letzten 200 Jahre. Ein Einkaufsbummel schloss sich natürlich an. Auch der wunderschöne Ausblick auf die Saarschleife von Orscholz durfte nicht fehlen. Ein Höhepunkt der Fahrt war die Wanderung auf dem deutsch-luxemburgischen Felsenweg von Irrel an den Wasserfällen vorbei durch den eiszeitlichen Felsensturz, die Teufelsschlucht, mit anschließender Schnapsprobe. Die Rückfahrt wurde durch den Besuch der Bitburger Marken-Erlebniswelt und der Abtei Himmerod unterbrochen. Städte wie Echternach, Saarburg und Monschau mit ihren alten Stadtkernen zeigten deutlich, in welch schöner Landschaft wir leben.

Das Programm der Mehrtagesfahrt finden Sie hier als pdf-Datei.

Mehrtagesfahrt 2009 in die Rhön

In der Rhön ist es schön! Von diesem Werbeslogan überzeugten sich die Teilnehmer der SPD AG 60plus Cochem-Zell auf ihrer mehrtägigen Studienreise.
Von Tann aus, einem der schönsten Orte Hessens, unternahmen die interessierten Senioren Ausflüge, etwa zur Gedenkstätte Point Alpha, dem heißesten Punkt im Kalten Krieg an der deutsch-deutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen, wo die Beobachtungsposten von NATO und Warschauer Pakt sich Auge in Auge gegenüberstanden.
Das Eintauchen auf einer Fahrt in die unterirdische Welt des „weißen Goldes“ im Salzbergwerk in Merkers wurde zum Erlebnis.
Die Stadt Eisenach mit ihrer Wartburg, Meiningen mit einem Theaterbesuch, Fulda mit einer Führung durch die geschichtsträchtige Altstadt und eine Wanderung durch das Schwarze Moor im Biosphären­reservat Rhön waren weitere Höhepunkte auf dem Programm.
Die Rhönlandschaft mit ihren Vulkankuppen, den gelben Rapsfeldern und den rauen Winden auf der Wasserkuppe erinnerte immer wieder an die Eifellandschaft.

Das Foto wurde an der Gedenkstätte "Point Alpha" in Rasdorf aufgenommen. Im Hintergrund ist ein Stück der Berliner Mauer zu sehen.

Besuch des Recycling-Centers in Ochtendung

Was geschieht mit unserem so fleißig sortierten Müll aus der Wertstoff- und Restmülltonne? Diese Frage stellte sich die Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus Cochem-Zell und besuchte das Recycling-Center der SITA Kommunal Service GmbH in Ochtendung am 26. November 2008.
Nach einem einführenden Referat über die Arbeitsweise der SITA folgte ein spannender Rundgang durch die Verwertungshalle. In diversen Sortier- und Verwertungsanlagen werden die Abfälle (auch per Hand sortiert), aufbereitet und als Wertstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.
Als Erkenntnis nahmen die Teilnehmer mit nach Hause, dass sich Müllsortieren lohnt, wenn daraus sogar ein neuer Fleece Pullover hergestellt werden kann.

Mehrtagesfahrt 2008 ins Ruhrgebiet

Jedes Jahr einigen sich die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus Cochem-Zell auf eine 5-tägige Fahrt unter bestimmten politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten. Das Ergebnis der selbst zusammengestellten Reise vom 05. bis 09. Mai 2008 war eine Studienfahrt ins Ruhrgebiet, um sich vom Wandel dieses Industriegebietes in eine Kultur-. Natur- und Freizeitlandschaft zu überzeugen.
Auf der Hinfahrt wurde ein Zwischenstopp in Düsseldorf mit einer Altstadtführung und Bummel am Rheinufer eingelegt, bevor man in Mülheim in "Die Wolfsburg", inmitten in einer grünen Erholungsoase, Quartier bezog.
Am nächsten Tag ging es nach Duisburg. Zuerst besichtigten die Teilnehmer die größte Moschee Deutschlands der islamischen Gemeinde Duisburg Marxloh. Bei einer beeindruckenden Führung wurde erklärt, dass diese Moschee nicht nur Gebetsstätte für Muslime sei, sondern die vielen Räumlichkeiten dienen auch als offene Begegnungs- und Bildungsstätte für alle Menschen mit unterschiedlichen Religionen. Der Bau wird von der Stadt Duisburg, dem Land NRW und der EU unterstützt. Anschließend fand eine Hafenrundfahrt auf dem größten Binnenhafen Europas statt. Der Tag klang mit einem Spaziergang an der Regatta-Wettkampfbahn in Duisburg Wedau aus.
Der nächste Tag begann mit der Besichtigung der Veltins Arena von Schalke 04 in Gelsenkirchen. Es ist die größte Multifunktionshalle Europas, bei der der Rasen je nach Verwendung der Arena hinein- oder herausgefahren werden kann. Über dieses Bauwerk konnten alle nur staunen. Dann besuchte die Gruppe das größte Bergbaumuseum der Welt in Bochum und ließ sich unter Tage im Lehrstollen die Entwicklung des Kohleabbaus erklären. Weitere Superlative bot Oberhausen mit dem 117m hohen Gasometer und dem größten Einkaufszentrum Europas, dem CentrO. Der Gasometer bot neben der Ausstellung "Das Auge des Himmels" mit seinen phantastischen Satellitenbildern von der Erde und dem Hörerlebnis "Klangwelten" von seinem Dach einen herrlichen Rundblick über das Ruhrgebiet.
Am Tag der Rückfahrt wurde die Villa Hügel in Essen besichtigt. Die Geschichte der Industriellenfamilie Krupp, die das Ruhrgebiet maßgeblich geprägt hat, ist hier dokumentiert. Zum Abschluss stärkte sich die Gruppe am Baldeneysee und genoss den Anblick dieser Naturlandschaft im Herzen einer dicht besiedelten Region.
Geselligkeit, ein Treffen mit Mitgliedern der AG SPD 60plus vor Ort, kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Musical, kamen ebenfalls nicht zu kurz. Man war sich einig, das Ruhrgebiet hat sich verändert. Von dreckiger Luft keine Spur, sondern viel Kultur und Natur hat es zur Freizeitgestaltung zu bieten.

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